Die Geschichte der Seifenblase

5000 Jahre schillernder Spaß

Seifenblasen sind flüchtige Gesellen – kaum sind sie in voller Schönheit erstrahlt, schon platzen sie. Was übrigbleibt, ist nicht viel mehr als ein Hauch von Seifenlauge. Doch halt! Im Laufe der Weltgeschichte spielten Seifenblasen in vielerlei Hinsicht eine wichtige Rolle. Schon viele, viele Jahre bevor Peter Pan auf einem Straßentheaterfestival in Polen zum ersten Mal auf die vielen Möglichkeiten aufmerksam wurde, die Riesenseifenblasen bieten, waren sie nicht nur ein beliebter Freizeitspaß für Kinder, sondern auch Forschungsobjekt, Kunstgegenstand und dienten sogar als Vorlage für materialsparendes Bauen. Es lohnt sich daher, einen Blick auf die interessante Geschichte der Seifenblase zu werfen.

Peter Pan macht Seifenblasen in Polen

Wie alles begann: Die ersten Flugversuche der Seifenblase

Sie muss in der Tat für erstaunte Blicke gesorgt haben: Die erste Seifenblase. Irgendwann um das Jahr 3000 vor Christus herum stieg im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris eine schillernd bunte Kugel auf. Die Babylonier hatten gerade die Seife entwickelt und während der Produktion bildete sich als „Nebenprodukt“ schließlich die erste bunte Seifenblase. Vermutlich fanden damals schnell viele Kinder aber auch Erwachsene Gefallen an den kleinen und größeren Blasen und unternahmen erste Versuche, deren Entstehung willkürlich zu bewirken. Mit der Verbreitung und dem Export der Seifenprodukte begann dann schnell die überregionale Bekanntheit der Seifenblasen. Rasch verbreiteten sie sich über das Gebiet des heutigen Irak hinaus auch in umliegende Länder. Ihr bis heute unaufhaltsamer Siegeszug um die ganze Welt hatte begonnen.

Objekt der Kunst: Seifenblasen in der Malerei

Die Anfangszeiten der Seifenblase waren alles andere als spielerischer Natur. Auch wenn sich Kinder hier und da an den eher zufällig entstandenen bunten Hohlkugeln erfreuen konnten, galt den Seifenblasen zunächst vor allem die Aufmerksamkeit von Künstlern und Forschern. So fanden die Blasen als Symbol für Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit schon vor mehr als 300 Jahren Eingang in die Malerei. In seinem Werk „Seifenbläser“ zeigte beispielsweise der französische Maler Jean Siméon Chardin (1699 – 1779) die Schönheit und Eleganz der kurzlebigen Gebilde. Und bereits 1674 entstand das von Pierre Mignard (1612 – 1695) geschaffene Portrait der Louise Marie Anne de Bourbon Légitimée de France – ein Bild, welches auch „Das Mädchen mit den Seifenblasen“ genannt wird. Übrigens: Auch in unseren Tagen gibt es noch Maler, die sich den Seifenblasen verschrieben haben. So zeigen beispielsweise die Seifenblasen-Bilder des Gegenwartskünstlers Jiri Georg Dokoupil interessante Darstellungen, die mithilfe echter Seifenblasen entstanden sind. Hierzu hat der Künstler eine besondere Mischung aus Seifenlauge, Bindemitteln und Farbpigmenten hergestellt, die er sodann für seine Bildprojekte verwendet.

Nicht nur zum Spaß: Die geschichtliche Rolle der Seifenblasen in den Naturwissenschaften

Neben ihrer Rolle als Kunstobjekt sind Seifenblasen seit jeher auch für Physiker und Mathematiker interessant. Schon Leonardo da Vinci (1452 – 1519) befasste sich intensiv mit der Oberflächenspannung der schwebenden Kugeln. Rund zwei Jahrhunderte später stellte dann Isaac Newton (1643 – 1727) Experimente an, mit denen er das Farbenspiel auf der Oberfläche von Seifenblasen untersuchte. Eine Antwort auf die Frage, warum Seifenblasen aus einer farblosen Flüssigkeit ihre leuchtenden Farben entwickeln können, fand allerdings erst der englische Augenarzt und Physiker Thomas Young (1773 – 1829). Er stellte fest, dass es durch das Auftreffen von Lichtwellen auf die Wasserwellen zu optischen Verzerrungen kommt, welche die unterschiedlichen Farben ausbilden. Seifenblasen sind also so etwas wie ein kleiner Regenbogen. 1884 erbrachte dann der deutsche Mathematiker Herrmann Amandus Schwarz (1843 – 1921) den Beweis, dass Seifenblasen die kleinstmögliche Oberfläche eines bestimmten Luftvolumens aufweisen. Später wurde dieses Forschungsergebnis noch einmal erweitert, als im Jahre 2000 Joel Hass und Roger Schlafly mit dem sogenannten Doppel-Blasen-Theorem zeigten, dass zwei Seifenblasen, die miteinander verbunden sind, die am kleinsten mögliche Oberfläche zweier umschlossener Luftvolumen besitzen.

Bunte Blasen für Kinder: Die ersten Einsätze als Spielzeug

Ihr Debüt als „echtes“ Kinderspielzeug erlebte die Seifenblase erst vor knapp 70 Jahren: 1948 begann der Chemiker Dr. Rolf Hein mit Waschmittel-Experimenten. Sein Ziel war die Entwicklung eines gebrauchsfähigen und leicht herzustellenden Spielzeugs, mit welchem sich ohne lange Vorbereitungsmaßnahmen auf einfache Weise Seifenblasen erzeugen ließen. Während seiner Forschungsarbeit fand er eine Flüssigkeit, die alle diesbezüglichen Anforderungen erfüllte. Schließlich begann er mit der Vermarktung und gründete hierzu die Firma Hein KG in Tübingen, die noch bis heute existiert und weiterhin Produkte zur Herstellung von Seifenblasen anbietet.

Groß, größer, Riesenseifenblasen!

In den letzten Jahren erfreuen sich die großen Geschwister der konventionellen Seifenblase sowohl im Showgeschäft als auch im privaten Bereich zunehmender Beliebtheit. Die Rede ist von Riesenseifenblasen. Im Gegensatz zu Blasen in „Normalgröße“ bedarf der Umgang mit Riesenseifenblasen einiger Übung. In aller Regel lässt sich die richtige Vorgehensweise bei der Erzeugung jedoch leicht lernen. Insbesondere ist es empfehlenswert, nicht durch den Blasring zu pusten, sondern diesen stattdessen langsam durch die Luft zu schwingen. Um die Seifenblase dann abzulösen, wird eine leichte Kreisbewegung ausgeführt. Hervorragend eignen sich auch stabförmige Instrumente mit Schnur, mit der sich Riesenseifenblasen in verschiedenen Formen erzeugen lassen. Mit guten Produkten können die bunten Blasen sogar bei stärkerem Wind geschaffen werden.

Über Uns!

Bei Peter & Pat Seifenblasen, dem freundlichen Familienbetrieb von Riesenseifenblasen-Experten, finden Interessierte alles, was für die mühelose Erzeugung großer und größter Seifenblasen benötigt wird. Getrieben von dem Wunsch, Menschen glücklich zu machen, indem sie die bezaubernde Welt der Seifenblasen kennenlernen, bietet Peter & Pat Seifenblasen sowohl Seifenblasen-Konzentrate und Seifenblasen-Instrumente, als auch Komplett-Sets für Anfänger und Profis. Die Auslieferung von Online-Bestellungen erfolgt dabei ab einem Warenwert von 50 Euro deutschlandweit stets versandkostenfrei. Neben dem Vertrieb von hochwertigem Seifenblasen-Zubehör können die engagierten Seifenblasen-Künstler von Peter & Pat Seifenblasen auch für Kindergeburtstage, Straßenfeste, Firmenevents und viele weitere Gelegenheiten gebucht werden. Geboten werden dabei nicht nur faszinierende Seifenblasen-Shows, sondern auch Mitmachaktionen für Groß und Klein. Auf diese Weise wird die bewegende, interessante und nach wie vor schillernde Geschichte der Seifenblase immer wieder aufs Neue lebendig.

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